Gesetzliche Verpflichtung
Art. 4 verlangt Maßnahmen zur Unterstützung der KI-Kompetenz, abgestimmt auf Rolle und Kontext.
Artikel 4 der KI-Verordnung verpflichtet Anbieter und Betreiber von KI-Systemen, Maßnahmen zu ergreifen, um die KI-Kompetenz ihres Personals zu unterstützen. Das gilt seit dem 2. Februar 2025 und betrifft auch Unternehmen, die nur ChatGPT, Microsoft Copilot oder KI-Funktionen in Standardsoftware einsetzen.
AIEXAM.EU bietet dafür eine dokumentierbare Maßnahme: 90 Minuten Grundschulung, browserbasierter Wissenstest, personalisierter Nachweis und Ergebnisexport für die Personalakte. Live online deutschlandweit oder inhouse in der Region Stuttgart.
| Leistung | KI-Kompetenz-Grundschulung als Maßnahme nach Art. 4 KI-VO |
|---|---|
| Dauer | 90 Minuten Grundschulung, anschließend 15–20 Minuten Online-Test |
| Format | Live-Webinar oder Inhouse-Schulung im Unternehmen |
| Online | deutschlandweit |
| Vor Ort | Schwerpunkt Region Stuttgart: Stuttgart, Esslingen, Nürtingen, Kirchheim unter Teck, Reutlingen, Tübingen, Göppingen, Böblingen, Ludwigsburg; darüber hinaus deutschlandweit gegen Fahrtkosten. Details und Preise für Inhouse-Termine |
| Sprache | Deutsch |
| Teilnehmer | Webinar bis 100 Teilnehmer je Termin; inhouse abhängig vom Raum |
| Auch bekannt als | KI-Führerschein, AI-Literacy-Schulung, Art.-4-Schulung |
| Nachweis | personalisiertes PDF-Zertifikat nach bestandenem Test, mit Zertifikats-ID |
| Dokumentation | Teilnehmerliste und Ergebnisexport (CSV/Excel) für HR |
| Vertiefungen | Führungskräfte, HR und Recruiting, IT und Softwareentwicklung, Fachabteilungen |
| Preis | Webinar ab 490 € netto je Termin (bis 20 Teilnehmer, je weiterer 15 €); inhouse ab 880 € zzgl. Fahrtkosten. Alle Preise und Beispielrechnungen |
| Beratung | Bestandsaufnahme, Maßnahmenplan und KI-Richtlinie nach Art. 4, 130 € je Stunde oder als Paket |
| Trainer | Stefan S. Bechtel, Softwarearchitekt und KI-Berater, Oberboihingen bei Stuttgart |
| Anbieter | AIEXAM.EU, ein Angebot von moreNetwork (Lennart Sieden und Stefan Bechtel GbR), Heuspachstr. 79, 72644 Oberboihingen |
Als Geschäftsführung, Vorstand oder HR-Leitung tragen Sie die Verantwortung, KI-Systeme sicher und rechtskonform einzusetzen – auch wenn Sie „nur“ Dritt-Tools wie ChatGPT oder Copilot nutzen.
Art. 4 verlangt Maßnahmen zur Unterstützung der KI-Kompetenz, abgestimmt auf Rolle und Kontext.
Dokumentierte Schulungen reduzieren Ihr Risiko bei Fehlentscheidungen mit KI-Bezug.
Nachweisbare KI-Kompetenz stärkt das Vertrauen von Kunden, Partnern und Mitarbeitern.
Geschulte Teams nutzen KI schneller, sicherer und mit weniger Fehlern.
Ohne KI-Kompetenz:
Mit Schulung & Nachweis:
Artikel 4 KI-VO gilt seit dem 2. Februar 2025. Mit der Verordnung (EU) 2026/1744 („Digital Omnibus“) wurde der Artikel zum 27. Juli 2026 neu gefasst. Der aktuelle Wortlaut:
Die Anbieter und Betreiber von KI-Systemen ergreifen Maßnahmen, um die Entwicklung der KI-Kompetenz ihres Personals und anderer Personen zu unterstützen, die in ihrem Auftrag mit dem Betrieb und der Nutzung von KI-Systemen befasst sind. Dabei berücksichtigen sie deren technische Kenntnisse, Erfahrung, Aus- und Fortbildung sowie den Kontext, in dem die KI-Systeme eingesetzt werden sollen, und die Personen oder Personengruppen, bei denen die KI-Systeme eingesetzt werden sollen. Diese Verpflichtung verpflichtet Anbieter oder Betreiber nicht, für irgendeine Person ein bestimmtes Niveau an KI-Kompetenz zu garantieren.
Anbieter und Betreiber von KI-Systemen. Betreiber ist jedes Unternehmen, das ein KI-System unter eigener Verantwortung einsetzt. Dazu zählt der Einsatz von ChatGPT, Copilot, Gemini, Claude oder KI-Funktionen in Fachsoftware durch Mitarbeiter.
Maßnahmen, die die KI-Kompetenz der Mitarbeiter unterstützen, abgestimmt auf Vorwissen, Rolle, eingesetzte Systeme und Einsatzkontext. Eine Schulung ist eine solche Maßnahme. Welche Maßnahmen zu Ihren Systemen und Rollen passen, klärt eine Bestandsaufnahme.
Kein bestimmtes Kompetenzniveau, keine Mindestdauer, kein bestimmtes Format, kein amtliches Zertifikat. Die EU-Kommission stellt in ihren Fragen und Antworten zu Art. 4 (Stand 27. Juli 2026) klar, dass eine interne Dokumentation der Maßnahmen genügt.
Die Aufsicht über die KI-Verordnung läuft seit dem 2. August 2026; in Deutschland ist die Bundesnetzagentur seit dem 29. Juli 2026 die zuständige Marktüberwachungsbehörde (§ 2 KI-MIG). Wer nachweisen kann, welche Maßnahmen er für welche Mitarbeiter getroffen hat, ist bei Nachfragen von Behörden, Kunden, Auditoren oder im Haftungsfall in einer besseren Position. Daneben bleiben die Pflichten aus DSGVO, Urheberrecht und Geschäftsgeheimnisschutz bestehen, die beim KI-Einsatz regelmäßig berührt werden.
Die Grundschulung richtet sich an alle Mitarbeiter, die im Arbeitsalltag mit KI-Werkzeugen arbeiten. Sie vermittelt in 90 Minuten das Grundverständnis, das Art. 4 als Ausgangspunkt voraussetzt, ohne technischen Ballast.
Die Grundschulung deckt fünf Kompetenzfelder ab: technisches Grundverständnis, rechtliches Wissen, ethisches Bewusstsein, Risikobewusstsein und praktische Anwendungsfähigkeit. Ausführlich: Welche Inhalte gehören in eine KI-Kompetenzschulung?
Art. 4 verlangt, Vorwissen, Rolle und Einsatzkontext zu berücksichtigen. Für Gruppen mit spezifischem Risiko gibt es deshalb Vertiefungen:
Live-Webinar oder Inhouse-Termin für das gesamte Team.
Zugang über test.aiexam.eu. Multiple-Choice- und Szenariofragen zu Grundlagen, Risiken, Recht und Anwendung.
PDF-Zertifikat automatisch bei Bestehen. Teilnehmerliste und Ergebnisexport für HR.
AIEXAM.EU sitzt in Oberboihingen im Landkreis Esslingen. Inhouse-Schulungen finden vor allem in Stuttgart, Esslingen, Nürtingen, Kirchheim unter Teck, Reutlingen, Tübingen, Göppingen, Böblingen und Ludwigsburg statt; darüber hinaus deutschlandweit gegen Fahrtkosten. Das Live-Webinar ist deutschlandweit verfügbar.
Für Unternehmen mit mehreren Standorten lassen sich Inhouse-Termin und Webinar kombinieren; der Online-Test ist in beiden Fällen identisch. Details und Preise für Inhouse-Termine in der Region Stuttgart
Nach bestandenem Test erhält jeder Teilnehmer ein personalisiertes PDF-Zertifikat. Es belegt, dass eine Maßnahme durchgeführt und der Lernerfolg geprüft wurde.
Das Zertifikat ist ein von AIEXAM.EU ausgestellter Schulungs- und Kompetenznachweis. Art. 4 KI-VO schreibt kein Zertifikat vor; das Zertifikat ist kein amtliches oder EU-weit vorgeschriebenes Dokument. Sein Nutzen liegt in der Dokumentation. Für die Personalakte erhalten Sie zusätzlich Teilnehmerliste und Ergebnisse als CSV oder Excel.
Der Wissenstest ist der Unterschied zu einer Teilnahmebescheinigung. Eine Teilnahmebescheinigung belegt, dass eine Schulung stattgefunden hat. Das Zertifikat belegt zusätzlich, dass der Stoff verstanden wurde.
Stefan S. Bechtel ist Softwarearchitekt und unabhängiger Berater für KI-Integration mit über 20 Jahren Erfahrung in der Softwareentwicklung mit .NET und Azure. Er berät Unternehmen bei der Einführung von KI und Large Language Models in Geschäftssoftware und bei der Umsetzung der KI-Verordnung.
Er schreibt regelmäßig für die Fachzeitschriften dotnetpro und entwickler.de, ist seit 2012 Prüfer bei der IHK, lehrt an der Volkshochschule Nürtingen und arbeitet in einer Forschungsgruppe der Universität zu Köln zum Verhalten von Sprachmodellen mit. AIEXAM.EU ist ein Angebot von moreNetwork.
Die Schulungen verbinden deshalb Technik, Recht und Unternehmenspraxis: Was ein Sprachmodell tatsächlich tut, wo es scheitert und was daraus für den Einsatz im Unternehmen folgt.
Antworten auf die wichtigsten Fragen von Geschäftsführung, HR und Compliance-Verantwortlichen.
Art. 4 verpflichtet Anbieter und Betreiber von KI-Systemen, Maßnahmen zur Unterstützung der KI-Kompetenz ihrer Mitarbeiter zu ergreifen. Ein bestimmtes Format ist nicht vorgeschrieben. Eine Schulung ist die naheliegende Maßnahme, weil sie sich planen, durchführen und dokumentieren lässt. Welche Inhalte und welcher Umfang angemessen sind, hängt von Vorwissen, Rolle, eingesetzten Systemen und Einsatzkontext ab.
Ja. Wer ein KI-System unter eigener Verantwortung einsetzt, ist Betreiber im Sinne der KI-Verordnung. Das gilt für Standardwerkzeuge wie ChatGPT, Copilot oder Gemini ebenso wie für KI-Funktionen in Fachsoftware. Die Bundesnetzagentur nennt auf ihrer Seite zur KI-Kompetenz ausdrücklich „KI-Systeme einschließlich solcher mit allgemeinem Verwendungszweck, wie bspw. Chatbots“. Ausführlich: Gilt Art. 4, wenn wir nur ChatGPT oder Copilot nutzen?
Nein. Art. 4 schreibt kein Zertifikat vor. Die EU-Kommission stellt klar, dass Unternehmen ihre Schulungen und sonstigen Maßnahmen intern dokumentieren können. Das AIEXAM-Zertifikat ist ein zusätzlicher Nachweis, dass eine Schulung durchgeführt und der Wissensstand geprüft wurde. Ausführlich: Zertifikat, Dokumentation, Aufbewahrung
Bis Juli 2026 verlangte Art. 4, „nach besten Kräften“ ein „ausreichendes Maß“ an KI-Kompetenz sicherzustellen. Seit dem 27. Juli 2026 lautet die Pflicht, Maßnahmen zur Unterstützung der KI-Kompetenz zu ergreifen. Der Artikel stellt jetzt ausdrücklich klar, dass kein bestimmtes Kompetenzniveau garantiert werden muss. Die Pflicht zu Maßnahmen bleibt bestehen. Details: Was sich bei Art. 4 im Juli 2026 geändert hat
Die Bundesnetzagentur. Sie ist nach § 2 Abs. 1 des KI-Marktüberwachungs- und Innovationsförderungsgesetzes (KI-MIG, in Kraft seit 29. Juli 2026) die zuständige Marktüberwachungsbehörde für die KI-Verordnung, soweit nicht Fachbehörden zuständig sind. Die Bundesnetzagentur veröffentlicht auf ihrer Seite zur KI-Kompetenz eigene Hinweise zu Art. 4.
Alle Personen, die im Auftrag des Unternehmens KI-Systeme betreiben oder nutzen. Das schließt Mitarbeiter aller Ebenen ein und nach dem Wortlaut auch externe Personen, die im Auftrag des Unternehmens mit KI-Systemen arbeiten. Der Umfang darf nach Rolle und Vorwissen abgestuft werden.
Art. 4 nennt keine Dauer. Für Mitarbeiter, die KI-Werkzeuge im Büroalltag einsetzen, deckt die 90-minütige Grundschulung die Inhalte ab, die die EU-Kommission als Ausgangspunkt nennt: allgemeines KI-Verständnis, die eigene Rolle als Anbieter oder Betreiber, Risiken der eingesetzten Systeme sowie rechtliche und organisatorische Rahmenbedingungen. Für Gruppen mit spezifischem Risiko, etwa HR, Führungskräfte oder Softwareentwicklung, sind die Vertiefungsmodule gedacht.
Umgangssprachlich ja: eine Grundschulung mit Wissenstest und Nachweis. Rechtlich heißt das KI-Kompetenz nach Art. 4 KI-VO; einen amtlichen KI-Führerschein gibt es nicht. Was hinter dem Begriff steckt: KI-Führerschein für Unternehmen
Der Test läuft browserbasiert über test.aiexam.eu, dauert 15 bis 20 Minuten und besteht aus Multiple-Choice- und Szenariofragen zu KI-Grundlagen, Risiken, Recht und Anwendung. Der Test umfasst 10 Fragen aus einem Pool von 40, die alle in der Schulung behandelt wurden; bestanden ist ab 70 %, Wiederholung ist unbegrenzt möglich. Bei Bestehen wird das Zertifikat sofort als PDF erzeugt und versendet. Der Zugang wird nach Buchung für registrierte Teilnehmer freigeschaltet.
Art. 4 nennt keinen Rhythmus. Sinnvoll ist eine Auffrischung, wenn neue KI-Systeme eingeführt werden, sich Aufgaben oder Risiken ändern, neue Mitarbeiter hinzukommen oder sich der Rechtsrahmen ändert. Viele Unternehmen koppeln die Auffrischung an einen jährlichen Turnus, etwa zusammen mit der Datenschutzunterweisung.
Ja. Sie erhalten auf Wunsch Teilnehmerliste und Testergebnisse als CSV oder Excel sowie alle Zertifikate gesammelt als Paket. Was darüber hinaus in eine Dokumentation nach Art. 4 gehört, steht im Ratgeber Nachweis und Dokumentation.
Beides. Standard ist das Live-Webinar. Inhouse-Termine sind in der Region Stuttgart und in Baden-Württemberg üblich, nach Absprache auch darüber hinaus.
Die Grundschulung als Live-Webinar kostet 490 € netto je Termin für bis zu 20 Teilnehmer, jeder weitere Teilnehmer 15 €. Inhouse kostet der Termin 880 € netto bis 100 km einfache Strecke zuzüglich 0,70 € je gefahrenem Kilometer ab Oberboihingen, darüber 1.180 €. Enthalten sind Online-Test, Zertifikate, Teilnehmerliste und Ergebnisexport. Für 50 Mitarbeiter im Webinar sind das 940 € netto, für 100 Mitarbeiter 1.690 €. Beispiele und Beratungspakete: Was kostet eine KI-Kompetenzschulung?
Der folgende Kurzüberblick fasst zusammen, was Geschäftsführung, Betriebsrat oder Compliance zu Art. 4 KI-VO wissen müssen.
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Stefan S. Bechtel · AIEXAM.EU
Hinweis: AIEXAM.EU erbringt Schulungsleistungen, keine Rechtsberatung.
Der Online-Test unter test.aiexam.eu wird nach Buchung für registrierte Teilnehmer freigeschaltet.